Am Wochenende den 26.6.2020 kam es einmal mehr zu einem Großeinsatz bei einer Suchaktion nach einem vermeintlich vermissten Kajakfahrer https://www.sn.at/salzburg/chronik/herrenloses-kajak-trieb-auf-der-saalach-grosse-suchaktion-gestartet-86764600

Siehe eine ähnliche Situation ereignete sich 2019 https://www.wochenblatt.de/polizei/chiemgau-bgl/artikel/279376/gross-angelegte-suche-nach-in-not-geratenem-kajak-fahrer Dabei kam es zum wiederholten Male zu der Begebenheit, dass ein nicht beschriftetes herrenloses Kajak von einem Unbeteiligten gefunden wurde. Dies löste eine Kette von Suchmaßnahmen und Einsätzen der Polizei, Feuerwehr, Rettungstauchern, Hubschraubermannschaften und dem DLRG aus. Diese Verunsicherung hätte im Vorfeld vermieden werden können, wenn das verlorene Kajak bei den örtlichen Behörden gemeldet worden, oder das Kajak mit Namen und Telefonnummer des Besitzers beschriftet gewesen wäre.

Somit ist bei Verlust eines Bootes ein Anruf bei der örtlichen Polizei/Behörden präventiv angebracht um überflüssige groß angelegte Noteinsätze zu vermeiden. Bitte informiert euch daher im Vorfeld einer Boots, Kajak oder SUP Ausfahrt über die jeweils örtlichen gültigen Notfallnummern.

Daher unser Empfehlung: Schreibt in euer Boot euren Namen und eure Telefonnummer rein/drauf, damit könnte man den Versuch unternehmen euch an zu rufen um ab klären ob wirklich ein Notfall vorliegt und es dem Fahrer gut geht.

In vielen Ländern werden solche überflüssigen Einsätze im Nachgang dem Eigentümer oder demjenigen, der das Sportgerät verloren und dieses nicht gemeldet hat in Rechnung gestellt.

Ab dem 1.7.2020 kann in der Schweiz, bei einer zu wieder Handlung, diese mit 40 SFR Bußgeld pro Boot belegt werden. Die Verpflichtung dieses zu tun, gab es aber schon vorher.