Es sollte aus zwei Einheiten bestehen:

-eine eingeschweißte Einheit für die längere Haltbarkeit der Komponenten bestehend aus

• Einmalhandschuhe

• 3 Verbandspäckchen

• 1 elastische Binden

• Set Klammerpflaster (*)

• 1 OB Tampon klein (Nasenbluten, Zunder)

• 2 Saugkompressen 10×10

• 1 Sterile Kanüle und Pinzette für Splitter (*)

• Desinfektionsmittel (*)

• 1 Dreieckstuch

• 1 Schere

• 1 Rettungsdecke

• 5 Traubenzucker (*)

• 1 Fenistil (A1 Blocker) (*)

• 6 Schmerztabletten (*)

• Knicklicht

• Feuerzeug

-eine nicht eingeschweißte Einheit bestehend aus

• Reanimationsschema

• Beatmungsmaske

• Aluschiene (immobilisationsschiene mit Alukern)

• Rettungsdecke

• OK Plast

• Sekundenkleber (*)

• Zeckenzange (*)

• 5 m wasserfestes Tape

Dies ist die Stückliste zur ersten Hilfe, die sich als sinnvoll erwiesen hat. Sie stellt eine reine Empfehlung aus unserer  Sicht dar. Generell ist dabei an zu merken, dass wir in der Regel keine Ärzte sondern nur Leien sind. Für Anregungen und Tipps sind wir daher immer offen.

(*) Zu diesen Themen: Diese sollten immer so gewählt sein, dass sie für einen selber gedacht sind, da es sich um invasive Maßnahmen handelt. D.h. sollte ein Verunfallter nach einem erlittenen Unfall danach verlangen sollten sie aus seinem eigenen erste Hilfe Kit stammen. Gleichzeitig muss man darauf achten die Informationskette über die Einnahme von Schmerzmitteln und anderen Medikamenten an die Rettungskette, sprich weiter behandelnde Personen weiter gegeben wird.

Tipp aus der Praxis: Immer im Ernstfall erst das erste Hilfe Kit vom Verunfallten verwenden, da man nie weiß ob man sein eigenes noch selber braucht und immer bei nächster Gelegenheit gleich wieder für Aufstockung sorgen. Gleichzeitig kann dieses Verhalten Messverständnisse aufdecken, da sich im Kit des Verunfallten auch seine persönlichen Medikamente wie Insulin, Antiallergikum o.a. befinden. Ein Hinweis auf  die Blutgruppe, Impfbuchauszug und Telefonnummern von Angehörigen hat sich auch als hilfreich gezeigt.